Angebote für Kinder und Jugendliche

Aktuelles aus der Tagesstätte

Wir machen Mode! - Ein Ferienprojekt im Olschewkibogen

In den Herbstferien wollten wir eigentlich mit 5 Mädchen eine Ausstellung zum verrückten Modedesign von Thierry Mugler anschauen – Corona hat uns aber einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Doch wir lassen uns nicht so schnell entmutigen! Also sind wir selbst zum Thema Mode kreativ geworden. Begeistert haben unsere Teilnehmerinnen das Laufen auf dem Catwalk durch den Gruppenraum geübt. Es wurden Puppen gebastelt und eingekleidet, außerdem viele farbenfroh glitzernde Designs auf Papier entworfen.

Besonders lustig war es, als Nachwuchsdesignerinnen sich selbst und die Mitarbeiterinnen in neue Outfits aus Rettungsfolie, Tüll und Krepppapier steckten.

Es waren zwei tolle Tage, an denen wir viel ausprobieren konnten. Vielleicht darf ja die Kunsthalle in den Faschingsferien wieder öffnen und wir holen uns dort neue Ideen…

(Bericht: Silke Foos, Fachdienst Olschewskibogen)

 

Das neue Schuljahr kann beginnen……

Jedes Jahr zu Beginn des neuen Schuljahres veranstalten die Augustinum Tagesstätten mit allen neuen Praktikanten (HEP, FSJ, BfD, SPS, BP) einen Auftaktworkshop. Im Vordergrund steht hierbei immer das Kennenlernen. Die Praktikant*innen sollen sich gegenseitig kennenlernen, mehr über das Augustinum und im speziellen die Tagesstätten erfahren und auch einen kleinen Eindruck von München bekommen.

Dieses Jahr starteten wir mit Butterbrezen und Kaffee am Standort Olschewskibogen. Mit Warm-up-Kennenlern-Spielchen und einigen organisatorischen Inputs kamen wir alle in Schwung.

Mittags war es dann soweit und es wurden 5 Kleingruppen gebildet. Jede Gruppe erhielt einen Umschlag mit Aufgaben und die Schnitzeljagd durch München konnte beginnen. Super lustig war, dass wir einen MS-Teams-Gruppenchat eröffneten und alle Gruppen immer wieder Fotos von ihren erledigten Aufgaben schickten!!


So mussten sie z.B. das Nashorn am Wohnstift in der Weitlstraße finden, dem Löwen an der Feldherrnhalle einen Besuch abstatten, den "nicht fischelnden" Brunnen am Marienplatz entdecken, Biersorten im Hofbräuhaus zählen, am Valentinsmuseum vorbeischauen, sich einmal wie Stars am Residenztheater fühlen und vieles mehr!!


Nach der ereignisreichen Reise durch München trafen wir uns am Gärtnerplatz wieder, besichtigten gemeinsam den Tagesstätten-Standort Klenzestraße, stärkten uns mit Pizza und brachten den sonnigen, lustigen und erfahrungsreichen Tag mit einem tollen Abschluss zu Ende!!

Fazit: Wir haben eine tolle Gruppe von Praktikant*innen, FSJ`ler*innen, etc. die uns dieses Schuljahr unterstützen und begleiten!!

77.000 Euro Spende für Sinnesspiele

Balancieren, Ertasten, spielerisches Lernen, Ausprobieren: Die Kinder der Otto-Steiner-Schule und der Heilpädagogischen Tagesstätte freuen sich über die neuen Spielgeräte, die dank Spenden im Garten der Einrichtung aufgebaut wurden. Die Stiftung „ANTENNE BAYERN hilft“ unterstützt die Anschaffung mit 35.000 Euro, der Stadtbezirk 24 Feldmoching mit rund 42.000 Euro. Die Spenden ermöglichten den Bau von 13 Sinnesspielen: „Gerade zu „Corona-Zeiten“ ist es wichtig viel im Freien zu sein. Durch diese tollen Spiele, die verschiedene Sinnesanreize bieten, stürmen die Kinder ganz von alleine nach draußen. Da braucht es selbst bei trübem Wetter keine Motivation durch Erwachsene,“ schildert Anne Heuberger, Leiterin der Heilpädagogischen Tagesstätten Augustinum, die durchschlagende Wirkung der Sinnesspiele.  

Die Spielgeräte wie etwa Wackelbalken, Drehscheiben, Wasserstrudel oder Rieseltafel, wurden zunächst am Übergangsstandort „In den Kirschen“ in Moosach aufgebaut. Nach Fertigstellung des derzeit laufenden Umbaus von Schule und Tagesstätte werden die Geräte an den eigentlichen Standort in der Rainfarnstraße im Hasenbergl umgezogen. Insgesamt kosten die Geräte 90.000 Euro. Die Differenz hat die Augustinum Stiftung mit Hilfe bereits eingegangener Spenden bezahlt. Das Augustinum bedankt sich bei den Spendern und freut sich mit den Kindern.

 

Eindrücke aus den Ferienangeboten - Mädchentage

Auch in den Sommerferien gab es für einige Mädchen am Olschewskibogen das Angebot eines Mädchentages. Es wurde von zwei Mitarbeiter*innen des pädagogisch-psychologischen Fachdienstes organisiert und durchgeführt.

Neben einem Bastel- oder Upcycling-Projekt gab es für die Mädchen die Möglichkeit, sich zu schminken, zu quatschen, sich mit anderen Mädchen oder den Betreuer*innen auszutauschen, zu tanzen, und vieles mehr.

Das Angebot konnte bereits viele Male stattfinden, hier ein paar Eindrücke aus den Mädchentagen:

Bericht: Johanna Löffler (Heilpädagogin) & Ramona Schiller (Sozialpädagogin) 


Tagesstätte Rainfarnstraße vorübergehend in München-Nymphenburg

Wegen umfangreicher Um- und Neubauten an unserem Standort in der Rainfarnstraße im Münchner Norden ist unsere Tagesstätte  vom 3. Februar 2020 bis zu einem noch nicht festlegbaren Termin im Schuljahr 2022/23 an der Samuel-Heinicke-Realschule des Augustinum in München-Nymphenburg zu Gast. Bitte beachten Sie den Ortswechsel; die aktuellen Kontaktdaten finden Sie hier.

Juchu, wir sind umgezogen!

Nach vielen Vorbereitungen, Einpacken, wieder Auspacken, sind wir nach den Faschingsferien in unserem Containerbau gut angekommen! Zwar mussten wir wegen der coronabedingten Schließungszeit unsere neuen Räumlichkeiten nach acht Tagen erstmal wieder verlassen…. Aber nun, seit den Pfingstferien, sind wir wieder da! Es geht uns gut, die mit der Schule gemeinsam benutzten Räume wie auch das weitläufige Gelände, der Garten und die schöne Umgebung mit vielen Parks und Spielplätzen, gefallen uns sehr gut!

Rai 9

Erste Eindrücke nach dem Umzug der Tagesstätte von der Rainfarnstraße auf das Gelände der Samuel-Heinicke-Realschule In den Kirschen:


Rai 7

Zwei Kinder aus der Rai 7 auf unserem neuen Sofa, das am 17. Juli 2020 geliefert und aufgebaut wurde. Wir freuen uns auf entspannte Stunden.

 

Malkurs „Malen mit Acrylfarben, Technik Acryl-Pouring“ 

In den Faschingsferien nahmen an dem interessanten Malangebot, von Kerstin Wallner und Timo Englmaier angeleitet, die malbegeisterten Künstler*innen Gökhan Seyhan, Lorenz Seewald, Luis Steger, Mia Wolf, Nagharu Amadasu, Melissa Palmieri, Elena Vetter (vormittags) und als Gast Sabine Logeswaran, teil.Am Vormittag lernten wir das Kreativsein mit Acrylfarben kennen und probierten uns damit aus. Nachmittags tauchten wir in eine neue und aktuell sehr beliebte Technik ein, dem „Acryl-Pouring“. Das Farbengießen war eine neue Erfahrung und brachte sehr spezielle gelungene Meisterwerke hervor.

 

„Offenes Atelier“

„Ich lade Euch alle ein, die Lust und Laune zum Malen haben!“ Im Offenem Atelier, im Therapieraum der Tagesstätte im Olschewskibogen konnte jeder, dienstags zwischen 15.45 Uhr bis 16.00 Uhr an dem freien Malangebot der Heilpädagogin Kerstin Wallner teilnehmen.

„Du darfst: Malen, was du möchtest – dir Farben, Blätter selbst aussuchen – ein oder mehrere Bilder malen - kurz oder länger bleiben – das nächste Mal wiederkommen oder aussetzen, wie du möchtest.
Wichtig ist, sich und die anderen Teilnehmer zu schätzen!“

„Die Bude“ war oft voll, so viele Leute hatten Lust zu malen. Zahlreiche Künstler kamen immer wieder und malten in guter Atmosphäre mit Freude und Genuss.

 

Sieg im Supercup

Schöner Erfolg für die Judoka von Augustinum / Sportfreunden Harteck: Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Mitte November gewannen die Männer in der höchsten Wettkampfklasse, der WK 1, die Silbermedaille, ebenso die Frauen in der WK 2. Noch besser schnitt das Team um Alwin Brenner, Headcoach und Ressortleiter Integration im Bayerischen Judo-Verband, beim erstmals ausgetragenen Supercup ab: Bei dem aus Mixed Teams aus drei Frauen und fünf Männern bestehenden Wettbewerb ging der Sieg klar an die bayerischen Judoka.


Mit ihren guten Leistungen begeisterten die jungen Sportler nicht nur das heimische Publikum in München, sondern auch den japanischen Generalkonsul, Herrn Tetsuya Kimura, der eigens in die Eliteschule des Sports, das Gymnasium München-Nord, gekommen war und die Veranstaltung gemeinsam mit Dr. Mathias Heidler, Geschäftsführer der Pädagogischen Einrichtungen des Augustinum, und Tagesstätten-Mitarbeiter und Trainer Alwin Brenner eröffnete.


Ausrichter der Meisterschaften waren die Augustinum Tagesstätte und die Sportfreunde Harteck München e.V., die sich seit Jahrzehnten in der Förderung des Judosports für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung engagieren und dabei regelmäßig beachtliche Erfolge erzielen.

 

Die Spendenplattform MÖGLICHMACHER unterstützt die Tagesstätte

Sinnvoll strukturierter Raum bedeutet für Kinder mit Behinderung Sicherheit und Halt. Deshalb plant die Tagesstätte des Heilpädagogischen Centrum Augustinum einen Neubau, in dem 13 Gruppenräume nach dem „Würzburger Modell“ gestaltet werden. Pro Raum fallen rund 20.000 Euro an Mehrkosten an, die vom Kostenträger nicht übernommen werden. Die Finanzierung für fünf Räume ist durch Eigenmittel gesichert, für die anderen acht Räume braucht es Spenden. Hier kommen die Möglichmacher ins Spiel, die Spendenplattform des Augustinum (www.moeglichmacherwerden.de), die einrichtungsübergreifend Projekte ohne Finanzierung des Kostenträgers unterstützt.

Das Augustinum wird so seinem gesellschaftlichen Auftrag gerecht. Kooperationen mit lokalen Bildungszentren, Lebenshilfen und Kirchengemeinden sind im Augustinum schon seit vielen Jahren selbstverständlich im nachbarschaftlichen Miteinander. Daran knüpft die Möglichmacher-Kampagne an. Und unterstützt so Projekte wie den bevorstehenden Neubau der Tagesstätte – und damit auch Felix.

Möglichmacher sorgen für Geborgenheit

Immer wenn die Kinder beim Kochen und Backen mithelfen dürfen, fühlt sich Felix (Name geändert) in der Tagesstätte des HPCA besonders wohl. Er ist mit Freude dabei, Gemüse für den Eintopf vorzubereiten und hilft gern bei allen hauswirtschaftlichen Arbeiten. Aber es gibt auch Situationen, da wird dem Achtjährigen alles zu viel, dann schlägt er um sich, tobt und schreit. Dann findet er keinen Platz für sich in der Welt der anderen, und die anderen keinen Zugang zu ihm. Felix ist Autist und seine Behinderung eine komplexe Störung des zentralen Nervensystems, die ihn hochsensibel auf Veränderungen in seinem Umfeld reagieren lässt. Sinnesreize prasseln ungehindert und intensiv auf ihn ein, Lärm setzt ihn extrem unter Stress. Was er dann braucht, ist ein Lieblingsort, einen Platz, an den er sich zurückziehen und entspannen kann von dem Trubel um ihn herum.

Ein Ort für Felix

Lieblingsorte sind mehr als eine mit Kuscheltieren eingerichtete Ecke, sie bieten Kindern wie Felix Struktur. Als Teil eines pädagogischen Raumkonzepts mit verschiedenen Bereichen zum Essen, Spielen oder Rückzug geben sie ihnen die Möglichkeiten, die Nähe oder den Abstand zu halten, der ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. Sie sind genau das, was sich die Erzieher der Tagesstätte des HPCA für „ihre“ Kinder wünschen. Bei Felix, der einer von ihnen ist, haben sie erlebt, wie wohltuend sich eine solche Struktur auswirkt: seine Unruhephasen werden seltener, er wirkt ausgeglichen und mit sich im Reinen.

Durch den bevorstehenden Neubau der Tagesstätte eröffnet sich die Chance, allen Kindern, die hier betreut werden, solche Lieblingsorte zu schaffen. Bei der Raumgestaltung soll ein bewährtes pädagogisches Konzept zum Einsatz kommen: „Bauen für Geborgenheit“ schafft durch die Unterteilung der Räume in unterschiedliche farbliche Zonen auf mehreren Ebenen eine Struktur, die den Kindern Sicherheit und Orientierung gibt. So entsteht eine Atmosphäre für eine optimal auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmte individuelle Förderung. „Bauen für Geborgenheit liegt leider außerhalb des finanziellen Rahmens, den uns die Kostenträger zur Verfügung stellen. Fünf Räume können wir aus eigener Kraft finanzieren. Für die weiteren acht sind wir auf Unterstützung angewiesen“, erklärt Dr. Matthias Heidler, Geschäftsführer der Pädagogischen Einrichtungen des Augustinum. „Die Kosten für die acht Räume summieren sich auf 160.000 Euro. Eine hohe Summe, die sich aus vielen Mosaiksteinchen zusammensetzt. Dafür suchen wir ab jetzt MÖGLICHMACHER mit dem ihnen möglichen Beitrag. Mit ihrer Hilfe können wir für Felix und die anderen Kinder Geborgenheit bauen und ihnen Freiräume zur Potenzialentfaltung eröffnen.“

Als Initiative aus den Pädagogischen Einrichtungen des Augustinum gestartet, will die MÖGLICHMACHER-Kampagne langfristig auch zusätzliche Angebote für Menschen mit Demenz in unseren Wohnstiften und Sanatorien, und Spendenaktionen für außergewöhnliche Projekte anderer Organisationen unterstützen.

Spendenkonto:
Augustinum gGmbH Heilpädagogisches Centrum Augustinum
IBAN: DE75 5206 0410 0005 3516 00 (Evangelische Bank)
Verwendungszweck: Bauen für Geborgenheit