Produktion

Ihr finanzieller Vorteil

Ausgleichsabgabe

Unternehmen ab 20 Arbeitsplätzen sind per Gesetz verpflichtet, 5% Ihrer Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Erfüllen Sie diese Quote nicht, fordert der Staat eine gestaffelte Ausgleichsabgabe ein. Mit Aufträgen an Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) können Sie die Ausgleichsabgabe reduzieren.

Werkstätten, die nach § 142 SGB IX anerkannt sind, dürfen im Rechnungsbetrag Ihre Arbeitsleistung ausweisen. Davon können Sie 50% auf Ihre zu zahlende Ausgleichsabgabe anrechnen und damit bares Geld sparen, wie Sie aus unserem Rechenbeispiel ersehen können.

WfbM helfen Ihnen auch als Endverbraucher Steuern zu sparen, denn sie berechnen Ihnen als gemeinnützige Einrichtungen lediglich den verminderten Mehrwertsteuersatz von derzeit 7%.

Rechenbeispiel

Sie beschäftigen 80 Mitarbeiter. Sie sollten vier Plätze mit Menschen mit Behinderungen besetzen, haben aber nur einen als behindert anerkannten Mitarbeiter. Ihre monatliche Belastung durch die zu zahlende Ausgleichsabgabe: 780,00 €.

Sie vergeben Aufträge ...
... mit einem Umsatz von 2.000,00 € im Monat an eine Werkstatt für behinderte Menschen. Davon ist der Leistungsanteil der Werkstatt für behinderte Menschen im Beispiel 1.500,00 € zu 50 % anrechenbar.

Sie zahlen ...
... statt 780,00 € Ausgleichsabgabe:
780,00 € abzüglich 50% des anrechenbaren Umsatzes (im Beispiel: 750,00 €)

= verbleibende noch zu zahlende Ausgleichsabgabe 30,00 €

Mögliches Einsparpotential:
750,00 € monatlich x 12 = 9.000,00 € jährlich